Aktuelles

1.Spatenstich Schulcampus Hamburg
Bauherr 
SBH Schulbau Hamburg, Hamburg

 

Jahr
2019-2023

 

PLANUNGSGEBIET 2,8 ha
BGF 24.000 qm
BWK 37.500.000 € brutto
Freianlagen 2.800.000 €

 

LEISTUNG
1. Preis, Objektplanung Gebäude / Objektplanung Freianlagen

 

ARGE
Querfeldeins

 
Am Montag, den 21.09.2020 wurde feierlich der erste Spatenstich für den neuen Schulcampus an der Struenseestraße in Hamburg Altona gesetzt. In den nächsten drei Jahren entstehen auf diesem Areal zwei Gymnasien, eine Grundschule, Sport- und Spielbereiche und ein Jugendclub.
» http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Deutsch-franzoesisches-Gymnasium-wird-in-Altona-gebaut/gymnasium176.html

 

Städtebauliches und Freiräumliches Konzept

Das Konzept greift diese Potentiale auf und schafft ein urbanes Quartier mit hohem Vernetzungsgrad und hochqualitativen Aufenthaltsqualitäten in den öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiräumen sowie innerhalb seines Grünraumsystems.

Das Quartier teilt sich in zwei Stadtfelder. Im Norden entsteht ein Wohnquartier aus insgesamt fünf Baufeldern, die sich als Inseln in das Grünsystem einfügen. Im südlichen Stadtfeld entstehen drei kleinere Mischgenutzte Baufelder die sich ebenso als Baugruppen in das Grüngefüge integrieren.

Im Westen des Quartiers entsteht als neuer zentraler Freiraum das Landschaftsbauwerk aus der abgetragenen und hier gelagerten Erdschicht. Neben den neu entstehenden Blickbeziehungen zur umgebenden Landschaft und zum Zentrum der Stadt Soest, entstehen von hier ausgehend neue Grünverbindungen in die angrenzenden Quartiere. Der von West nach Ost verlaufende Grüne Korridor trennt die beiden Stadtfelder und schafft neben seiner Funktion als wohnortnahe Erholungs- und Freizeitfläche eine grüne Verbindung zum Bahnhof und zum Zentrum der Stadt Soest. Nach Norden bindet ein grüner Finger die nördlich angrenzenden Stadtquartiere und den übergeordneten Landschaftsraum an. Nach Süden verknüpft das Landschaftsbauwerk die bestehende Radwegeverbindung und deren Grünzug mit dem neuen Quartier.

Zwischen den Baufeldern, d.h. den Inseln, entstehen ebenfalls kleinere grüne Fugen. Diese vernetzen sich in Nord – Süd Richtung mit den angrenzenden Quartieren und übergeordneten Freiräumen. Hier entstehen wohnortnahe Spiel- und Aktivitätsflächen. So ist es möglich abseits der motorisierten Verkehrswege ausgehend von der privaten Parzelle durch das Grünsystem in die angrenzenden Quartiere und übergeordneten Freiräume zu gelangen.

Der zentrale Spielbereich für das gesamte Quartier verortet sich am Fuße des Landschaftsbauwerks.