
Nach dem teilweisen Einsturz der Carolabrücke im September 2024 plant die Landeshauptstadt Dresden den Wiederaufbau dieser wichtigen Elbquerung. Querfeldeins hat gemeinsam mit LAP Consulting Engineers und Knight Architects einen Entwurf eingereicht und gehört zu den vier Teams, die Vorschläge für den Ersatzneubau vorgelegt haben.
Unser Entwurf verbindet die gestalterische Sprache der ursprünglichen Königin-Carolabrücke von 1895 mit ihren schlanken Bögen mit der hohen Transparenz der zweiten Carolabrücke von 1971. Die niedrige Bauhöhe der neuen Brücke nimmt Rücksicht auf die historische Silhouette der Dresdner Altstadt. Bestehende Sichtbeziehungen bleiben erhalten und werden durch den Entwurf teilweise sogar gestärkt.
Ein großzügiger, fünf Meter breiter Fußweg auf der der historischen Innenstadt zugewandten Seite schafft neue Aufenthaltsqualität und verbindet die Brücke an beiden Enden direkt mit den Ufern der Elbe. So entsteht erstmals eine unmittelbare Verbindung zwischen Brückenraum und Flusslandschaft.
Weiterführende Informationen: www.carola.info
| Art des Verfahrens | Mehrfachbeauftragung |
| Ort | Dresden |
| Auftraggeberin | Landeshauptstadt Dresden |
| Zeitraum | 01/2026-06/2026 |
| Team | Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG, Dresden; Knight Architects, London; VIC Planen und Beraten GmbH, Dresden und VCDB VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH |
| Visualisierungen | Knight Architects, Querfeldeins, pikkapekkane, LindenkreuzEggert |

Die international renommierte Fachjury von Architekten, Bauingenieuren, Stadtplanern und Denkmalschützern sieht unseren Entwurf einstimmig auf dem 1. Platz. Das schreiben die Experten über unseren Entwurf:
"Der Entwurf der Planergemeinschaft LAP / Knight Architects / Querfeldeins überzeugte das Expertengremium vollumfänglich. Dem Planungsteam ist es am besten gelungen, die umfangreichen Anforderungen und Restriktionen eines Ersatzneubaus mit einer gut gestalteten, schlanken und transparenten Brückenkonstruktion zu erfüllen. Die Brücke schreibt die Entwicklungsgeschichte beider Vorgängerbauten in einer höchst gelungenen Symbiose fort. Sie fügt sich angenehm zurückhaltend in den städtebaulichen Kontext der historischen Dresdner Altstadt ein. Gleichzeitig gelingt es ihr durch die neuartige gitterförmige Auflösung der Voutenbereiche eine eigenständige Identität als „die neue Dresdner Carolabrücke“ zu erreichen. Besonders wichtig und wohltuend zeigt sich die sorgfältige Durcharbeitung aller Nutzungsarten und -anforderungen, sowohl auf, als auch unter der Brücke und im Bereich der Widerlager."
Vom 13. Juni bis 17. Juli werden die Entwürfe im Stadtforum ausgestellt. Bürgerinnen und Bürger haben in diesem Zeitraum die Möglichkeit, über die Online-Beteiligungsplattform „carolaVOTE“ ihre Stimme abzugeben.
Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.









Langfristig könnten weitere Entwicklungen im Umfeld der Brücke die Einbettung in den Stadtraum weiter stärken:




